Ab Februar wieder
öffentliche Burgführungen
Auch in diesem Jahr gibt es wieder jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00
Uhr und um 15:30 Uhr,
öffentliche Führungen auf der Egelner Wasserburg.
Museumsleiter Uwe
Lachmuth führt als Burgherr Otto von Hadmersleben im
Außengelände der Burg durch die Geschichte der 800jährigen
Anlage.
Anschließend kann man bei Kaffee und Kuchen in der Burgherberge
die gewonnenen Eindrücke auch kulinarisch einwirken lassen.
Zur ersten Führung am Sonntag den 1. Februar gibt es nach der Burgführung
noch eine Weitere in der derzeitigen Sonderausstellung
"Schattenrisse-Frauenleben zwischen Altmark und Unstruttal",
die noch bis 27. Februar im Egelner Museum zu sehen ist.
Foto Edeltrud Gatz: Am 1. Februar gibt es zusätzlich
noch eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung .
Die Wanderausstellung "SchattenRisse. Frauenleben zwischen Altmark und
Unstruttal"
spannt einen zeitlichen Bogen von eintausend Jahren Frauengeschichte
in der Region des heutigen Sachsen-Anhalts.
Zu sehen sein wird sie vom 18. Januar bis zum 27. Februar in den Ausstellungsräumen
des Egelner Museum in der 800jährigen Wasserburg.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag den 18. Januar um 14:00 Uhr.
Die Exposition ist Teil eines Forschungsprojektes unter Leitung von Prof.
Dr. Eva Labouvie
am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Gleichzeitig verbindet sie thematisch mehr als 30 mit einer Tafel gekennzeichnete
FrauenOrte in der Region.
Angeregt wurde das Projekt "FrauenOrte - Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt"
durch die Sachsen-Anhalt-Frauen-Initiativ-Runde (SAFIR) im Jahr 2000.Frauengeschichte
als
Teil von Landesgeschichte dokumentiert die aus 30 thematischen Tafeln bestehende
Ausstellung.
Sie möchte zu einer Zeitreise einladen, die Lebenswelten von Frauen
ebenso sichtbar werden lassen wie deren Wirken, Erfahrungen und Visionen.
Auf dieser Zeitreise begegnen den Besuchern Königinnen und Kaiserinnen
wie Mathilde, Adelheid und Theophanu,
erfahren sie beispielhaft einiges über weibliches Leben in Stiften, Klöstern
aber auch in Dörfern und Städten.
Obwohl Frauen über große Zeiträume hinweg Bildungsmöglichkeiten
verschlossen schienen,
treten einige wie die erste deutsche Ärztin Dorothea Christiana Erxleben,
die Altphilologin Ernestine Christine Reiske,
die Musikerin Maria Barbara Bach oder die Theaterprinzipalin Caroline Neuber
und andere mit herausragenden Leistungen hervor.
Ein Prozess, der langfristig den Weg in Universitäten, Hochschulen und
auch in Parlamente für Frauen öffnet.